MATHEMATIK - NATURWISSENSCHAFTEN  
     
 

 

Natur und Technik

Neue Wege

Darstellende Geometrie

Informatik

Zusätzlich

Weitere Vorteile

Natur und Technik

Im mathematisch/ naturwissenschaftlichen Zweig (MNW) werden die naturwissenschaftliche Sehweise und der Bezug zwischen Natur und Technik in besonderer Weise als Ziel des Unterrichtsprogramms berücksichtigt: Einer Technik, die die Natur schützt und das Weiterbestehen der Menschheit auf diesem Planeten sichert. Hier können die Schülerlnnen durch das verstärkte Angebot in allen entsprechenden Fächern tatsächlich zu einem verknüpften Wissen in diesen wirklich lebens- wichtigen Fragen kommen: Mathematik +1, Physik +3, Biologie +1 und Chemie +1

Neue Wege

Im Schoren werden neue Wege in der naturwissenschaftlichen Pädagogik beschritten. Um den Unterricht noch attraktiver, lebensnaher und aktueller zu gestalten wurden zwei Modelle entwickelt:

- NAWI - Modell-Informatik

- RG NEU - Modell


Sie bilden in Zukunft die Grundlage für "Schoren's way of education" ;-)

Darstellende Geometrie

Dieses Fach, das nur in dieser Schulform angeboten wird, schult die räumliche Anschauung und vermittelt Kompetenzen in der räumlichen Darstellung. Dies ist einerseits eine Voraussetzung für alle technischen Studien, bestimmte Fachhochschulen und Kollegs, ist aber auch mehr und mehr im Alltag von Vorteil, da wir immer öfters mit Plänen, Bauanleitungen, räumlichen Darstellungen in Skizzen und Computeranwendungen konfrontiert werden.

Informatik

Hier gibt es auch eine optimale Verbindung zum Wahlpflichtgegenstand Informatik, der von 6. bis zur 8.Klasse geführt wird und auch als Prüfungsfach bei der Matura gewählt werden kann. An unserer Schule kann dabei zwischen einer Ausbildung mit dem Schwerpunkt Programmieren und der Zielrichtung Software-Anwendungen und Datenbanken gewählt werden.

Zusätzlich

Die Chemie-Olympiade hat an unserer Schule eine lange, ununterbrochene Tradition. An einer ähnlichen Veranstaltung für Physik haben wir ebenso schon teil- genommen wie an mathematischen Wettbewerben. Exkursionen z. B. ins Technische Museum München sind fester Bestandteil in der Oberstufe.

Weitere Vorteile

Diese Schulform stellt eine Alternative zu den berufsbildenden, technisch höheren Schulen (vor allem den HTL) dar. Hier wird ein breites Allgemeinwissen vermittelt, eine gute Startposition für jeden Beruf.

Zum ersten bietet das RG die Grundlage für so verschiedene Berufe wie Architekten und Bauingenieure, Ärzte und Tierärzte, Biologen und Biotechniker, Geologen, Astronomen, Meteorologen, Computerfachleute und andere im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Aber auch jeder andere Berufszweig steht natürlich ebenfalls offen.

Außerdem kann man in Zukunft sicher damit rechnen, mehrmals im Leben den Beruf wechseln zu müssen. Auch daher ist Flexibilität und eine breite Ausbildung, nicht zuletzt in den Sprachen (bis zu 3 Sprachen können gelernt werden) von Vorteil. Dies später nachholen zu wollen, erfordert sehr viel Energie.

Die genannten Qualitäten sind auch in den Führungsetagen der Wirtschaft sehr gefragt, es werden Persönlichkeiten benötigt, die in Zusammenhängen denken können.

Berufsentscheidung
Der Abschluss des RG MNW nach der 8. Klasse bringt einerseits den Vorteil, dass man sich erst mit 18 Jahren für eine konkrete Berufsrichtung entscheiden muss, außerdem hat man die Matura bereits nach 4 Jahren der Oberstufe erreicht, was bei einem weiterführenden Studium einen Zeitvorteil darstellt. Außerdem kann man durch ein 2jähriges Kolleg die gleichen Berechtigungen erwerben wie ein/e Absolventln der berufsbildenden Schulen (BHS).

Zeitaufwand
Für manche SchülerInnen ist auch die Wochenstundenanzahl von durchschnittlich 35 Stunden (gegenüber von rund 40 Stunden an den HTL) ein entscheidendes Kriterium. Dadurch bleibt doch mehr Zeit für Hobbies, Sport, Musik und die Persönlichkeitsbildung.

Perspektiven

Neben diesen Überlegungen sollte aber doch vor altem Interesse und Begabung für die mathematisch- naturwissenschaftlichen Fächer vorhanden sein. Es gibt aber auch gegenwärtig keine Schulform in Österreich, die bessere Voraussetzungen bringt, wenn ein ein junger Mensch später im naturwissenschaftlichen Bereich forschen, sich mit den Grundlagen des Lebens beschäftigen oder als Mediziner Leiden bei Mensch und Tier lindern will.

Prof. Helmut Pfanner